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Strategion GmbH

Handlungs­felder mit der Führung erarbeiten

Die Aufgabe

Digitalisierung steht auf der Agenda der neuen Leitungsrunde. Offen ist, welche Handlungs­felder die dreizehn Führungs­kräfte gemeinsam tragen.

Kunde
Logistikdienstleister
Branche
Automotive, Mobilität und Logistik
Dauer
Konzeption und Durchführung in rund sechs Wochen
Handlungsfelder mit der Führung erarbeiten
3

Handlungs­felder, von der Leitungsrunde selbst erarbeitet statt vorgegeben

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Führungs­kräfte der neuen Leitungsebene an einem Tag zusammengeführt

Kurz zum Kunden

International tätiger Logistikdienstleister mit Land-, Luft- und Seeverkehren sowie Kontrakt­logistik. Digitale Werkzeuge sind einzeln vorhanden, von der Sendungs­verfolgung bis zur mobilen Daten­erfassung. Was fehlt, ist die gemeinsame Linie auf Führungsebene.

Unsere Lösung

Ein Workshop mit dreizehn Führungs­kräften gelingt nicht durch eine gute Agenda, sondern durch eine Architektur. Wir haben sie entwickelt und dann moderiert.

Die Aufgabe

Der Logistikkonzern hat Digitalisierung auf die Agenda der Führungsebene gesetzt und dafür eine neue, dreizehnköpfige Leitungsrunde gebildet. Die Frage ist nicht, was Digitalisierung ist. Die Frage ist, in welchen Feldern dieses Unternehmen handeln muss, und die Antwort darf nicht von der Geschäfts­führung vorgegeben und nicht von einer Beratung mitgebracht werden. Wer Handlungs­felder nicht selbst erarbeitet hat, verfolgt sie später auch nicht.

Unser Ansatz

Erst die gemeinsame Sprache, sonst reden alle über etwas anderes. Der Tag begann mit einer Einordnung, was Digitalisierung tatsächlich verändert, Produkte, Dienst­leistungen, Prozesse, und was daran neu ist und was nur neu klingt. Ziel war nicht Begeisterung, sondern ein vorurteilsfreier Umgang mit dem Thema und ein Begriff, den nachher alle dreizehn gleich verwenden. Ohne diesen Schritt diskutiert eine Führungsrunde eine Stunde lang aneinander vorbei, ohne es zu merken.

Der Blick über den Tellerrand war eine Entscheidung, keine Verlegenheit. Wir haben bewusst keine Logistikbeispiele gezeigt. Wer nur die eigene Branche sieht, findet Verbesserungen und keine Handlungs­felder. Stattdessen digitale Service­plattformen aus anderen Märkten, mit der unbequemen Erkenntnis, dass dort die Beherrschung der Plattform das Branchen­wissen in den Hintergrund rückt. Für ein Logistik­unternehmen ist das keine akademische Beobachtung, sondern eine Frage an das eigene Geschäfts­modell.

Anfassen schlägt Vorführen. Für den Workshop haben wir Demonstratoren aufbereitet und in die Runde gegeben: Anwendungen für den mobilen technischen Service, eine Datenbrille im Service­einsatz, eine vollständig virtualisierte Umgebung für Schulung und Instandhaltung. Nicht als Produktschau, sondern um ein haptisches Erlebnis zu erzeugen: Wer eine Datenbrille selbst getragen hat, diskutiert danach anders über mobile Arbeit als jemand, der eine Folie darüber gesehen hat.

Und dann übernimmt die Führung. Der eigentliche Arbeitsteil war moderiert, nicht vorgetragen: drei Stationen im World-Café-Format, vier bis fünf Personen je Gruppe, zwanzig Minuten Arbeit und zehn Minuten Präsentation je Thema, danach die Zusammen­führung. Die Fragen waren scharf gestellt, wo sind Zeit- und Kostenfresser, wo liegen Innovations­potenziale im Geschäfts­modell, und die Antworten kamen aus der Runde. Am Ende stand eine Feedbackrunde mit vier Fragen, darunter die entscheidende: Wie wird das Thema hier weiter vorangetrieben? Was auf dieser Pinnwand stand, war das Ergebnis der Führungs­kräfte und nicht unser Vorschlag.

Das Ergebnis

Drei Handlungs­felder, von der Leitungsrunde selbst erarbeitet und in der Runde vertreten.

Daten und schwarmbasierte Dienste, Wearables und mobile Anwendungen, Geschäfts­modelle im Marktumfeld. Dazu ein gemeinsames Verständnis davon, was Digitalisierung für ein Logistik­unternehmen konkret bedeutet, und ein Satz Fallbeispiele aus fremden Branchen, an dem sich die eigene Lage messen lässt.

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