Einen KI-Basisdienst auf eigener Infrastruktur produktiv setzen
Die Aufgabe
Ohne offizielles Werkzeug nutzen Mitarbeitende ein privates. Dann liegen Unternehmensdaten in einem Konto, das niemandem gehört.
ist der unternehmensweite KI-Basisdienst — die erste Umsetzung aus den sechs beschlossenen Business Cases
Arbeitspakete: Anforderungen und Oberfläche, Infrastruktur und Modellanbindung, Inbetriebnahme und Befähigung
ist vereinbart: Betriebsdokumentation, Berechtigungskonzept und Befähigung von IT und Fachbereich gehören zum Lieferumfang
Kurz zum Kunden
Der städtische Wohnungs- und Immobilienkonzern einer deutschen Großstadt mit einem Bestand im mittleren fünfstelligen Bereich und mehreren hundert Mitarbeitenden. Eine eigene KI-Abteilung gibt es nicht, wohl aber ein intern aufgebautes KI-Kompetenzteam aus rund sechzig Freiwilligen quer durch alle Bereiche. Genau diese Menschen sind die ersten Nutzenden des Dienstes.
Unsere Lösung
Ein Basisdienst ist keine Vorstufe zum eigentlichen Projekt. Er ist die Bedingung dafür, dass das eigentliche Projekt eine Belegschaft vorfindet, die weiß, wovon es handelt.
Die Aufgabe
Ein städtischer Wohnungskonzern hat sechs Business Cases beschlossen. Der erste, der in die Umsetzung geht, ist bewusst der unspektakulärste. Bevor Agenten auf Richtlinien zugreifen oder ein Voicebot Anrufe annimmt, braucht die Organisation einen sicheren, datenschutzkonformen und unternehmensweit nutzbaren Zugang zu generativer KI. Der Auftrag lautet, diesen Basisdienst einzuführen: eine eigene, an das Erscheinungsbild des Konzerns angepasste Chatoberfläche, betrieben auf der Infrastruktur des Hauses, unmittelbar nach Inbetriebnahme als offizielles Firmenwerkzeug nutzbar. Der Dienst ist zugleich die technische Grundlage, auf der die späteren Anwendungsfälle und die Anbindung eigener Datenquellen aufsetzen.
Unser Ansatz
Der Basisdienst kommt vor den Anwendungsfällen, nicht danach. Sechs Business Cases sind beschlossen, und der erste in der Umsetzung ist derjenige ohne sichtbaren Anwendungsnutzen. Das ist Absicht: Solange es kein offizielles Werkzeug gibt, benutzen Mitarbeitende ein privates, und dann liegen Auszüge aus Verträgen und Mieterschreiben in Konten, über die das Haus keine Auskunft geben kann. Ein eigener, angemeldeter, protokollierter Zugang beendet diesen Zustand an dem Tag, an dem er eingeschaltet wird.
Das Erscheinungsbild ist kein Kosmetikposten. Ein Werkzeug im eigenen Logo und in den eigenen Farben wird als das Werkzeug des Hauses erkannt, ein fremdes als Ausprobieren. Der Unterschied entscheidet darüber, ob eine Anwendung nach vier Wochen noch benutzt wird — und er kostet an dieser Stelle wenig, weil die Konfiguration ohnehin ansteht.
Die Anbieterauswahl gehört ins Projekt, nicht davor. Modelle und Anbieter werden entlang von vier Größen bewertet: Datenschutz, Kosten, Leistung und Modellfähigkeit. Diese Auswahl vorab zu treffen wäre bequem und falsch, weil sie von der Infrastruktur abhängt, die im selben Projekt entsteht. Zurück bleibt eine nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage — der Punkt, an dem sich in zwei Jahren prüfen lässt, ob die Wahl noch stimmt.
Der Zugang läuft über das Berechtigungskonzept, das der Betrieb schon hat. Rollenbasiert und, wo ein zentrales Verzeichnis vorhanden ist, darüber angebunden. Jedes zusätzliche Konto ist ein Konto, das jemand pflegen und beim Ausscheiden schließen muss, und in einem Haus ohne eigene KI-Abteilung bleibt diese Arbeit liegen. Datenschutz und Nachvollziehbarkeit entscheiden sich hier, nicht am Sprachmodell.
Übergeben wird ein Dienst, der ohne uns weiterläuft. Zum Lieferumfang gehören die technische Betriebsdokumentation für die IT, eine Nutzerdokumentation für die Fachbereiche und die Befähigung beider. Beschaffung, Betrieb und Wartung liegen anschließend beim Konzern. Das ist die unbequemere Zusage, weil sie das Projekt nicht in eine Betreuungsbeziehung verlängert — und die einzige, die zu einem Haus passt, das gerade lernt, KI selbst zu verantworten.
Das Ergebnis
Der Dienst entsteht in drei Arbeitspaketen.
Im ersten werden die Anforderungen konkretisiert, die bestehende IT-Landschaft und die Integrationsmöglichkeiten analysiert, die Hardware spezifiziert, die Oberfläche auf das Erscheinungsbild des Konzerns gebracht und das Benutzermanagement mit den ersten Konten eingerichtet. Im zweiten geht es um die Modellanbindung: geeignete Anbieter werden entlang von Datenschutz, Kosten, Leistung und Modellfähigkeit bewertet, einer ausgewählt und eingerichtet, die Infrastruktur bereitgestellt — wahlweise im eigenen Rechenzentrum nach oder über eine DSGVO-konforme Cloudanbindung — und das Sprachmodell in die Anwendung integriert.
Im dritten wird der Dienst in die Zielumgebung ausgerollt, ein rollenbasiertes Berechtigungskonzept integriert, mit einer ausgewählten Nutzergruppe iterativ verbessert und mit technischer Betriebs- und Nutzerdokumentation übergeben. Betrieb und Wartung liegen danach beim Konzern selbst, und die IT ist dafür befähigt.
Diese Leistungen steckten im Projekt
Weitere Projekte
Alle Referenzen ansehen


Kontakt
Sprechen Sie uns an
Schreiben Sie uns eine Zeile. Wir ordnen Ihre Frage ein und melden uns.
