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Strategion GmbH

Einen KI-Basisdienst auf eigener Infrastruktur produktiv setzen

Die Aufgabe

Ohne offizielles Werkzeug nutzen Mitarbeitende ein privates. Dann liegen Unternehmens­daten in einem Konto, das niemandem gehört.

Kunde
Städtischer Wohnungs­konzern
Branche
Wohnungs- und Immobilien­wirtschaft
Dauer
rund drei Monate
Einen KI-Basisdienst auf eigener Infrastruktur produktiv setzen
in Umsetzung

ist der unternehmens­weite KI-Basisdienst — die erste Umsetzung aus den sechs beschlossenen Business Cases

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Arbeitspakete: Anforderungen und Oberfläche, Infrastruktur und Modell­anbindung, Inbetriebnahme und Befähigung

eigener Betrieb

ist vereinbart: Betriebs­dokumentation, Berechtigungs­konzept und Befähigung von IT und Fachbereich gehören zum Lieferumfang

Kurz zum Kunden

Der städtische Wohnungs- und Immobilien­konzern einer deutschen Großstadt mit einem Bestand im mittleren fünfstelligen Bereich und mehreren hundert Mitarbeitenden. Eine eigene KI-Abteilung gibt es nicht, wohl aber ein intern aufgebautes KI-Kompetenzteam aus rund sechzig Freiwilligen quer durch alle Bereiche. Genau diese Menschen sind die ersten Nutzenden des Dienstes.

Unsere Lösung

Ein Basisdienst ist keine Vorstufe zum eigentlichen Projekt. Er ist die Bedingung dafür, dass das eigentliche Projekt eine Belegschaft vorfindet, die weiß, wovon es handelt.

Die Aufgabe

Ein städtischer Wohnungs­konzern hat sechs Business Cases beschlossen. Der erste, der in die Umsetzung geht, ist bewusst der unspektakulärste. Bevor Agenten auf Richtlinien zugreifen oder ein Voicebot Anrufe annimmt, braucht die Organisation einen sicheren, daten­schutz­konformen und unternehmens­weit nutzbaren Zugang zu generativer KI. Der Auftrag lautet, diesen Basisdienst einzuführen: eine eigene, an das Erscheinungs­bild des Konzerns angepasste Chatoberfläche, betrieben auf der Infrastruktur des Hauses, unmittelbar nach Inbetriebnahme als offizielles Firmen­werkzeug nutzbar. Der Dienst ist zugleich die technische Grundlage, auf der die späteren Anwendungs­fälle und die Anbindung eigener Datenquellen aufsetzen.

Unser Ansatz

Der Basisdienst kommt vor den Anwendungs­fällen, nicht danach. Sechs Business Cases sind beschlossen, und der erste in der Umsetzung ist derjenige ohne sichtbaren Anwendungs­nutzen. Das ist Absicht: Solange es kein offizielles Werkzeug gibt, benutzen Mitarbeitende ein privates, und dann liegen Auszüge aus Verträgen und Mieterschreiben in Konten, über die das Haus keine Auskunft geben kann. Ein eigener, angemeldeter, protokollierter Zugang beendet diesen Zustand an dem Tag, an dem er eingeschaltet wird.

Das Erscheinungs­bild ist kein Kosmetikposten. Ein Werkzeug im eigenen Logo und in den eigenen Farben wird als das Werkzeug des Hauses erkannt, ein fremdes als Ausprobieren. Der Unterschied entscheidet darüber, ob eine Anwendung nach vier Wochen noch benutzt wird — und er kostet an dieser Stelle wenig, weil die Konfiguration ohnehin ansteht.

Die Anbieterauswahl gehört ins Projekt, nicht davor. Modelle und Anbieter werden entlang von vier Größen bewertet: Datenschutz, Kosten, Leistung und Modell­fähigkeit. Diese Auswahl vorab zu treffen wäre bequem und falsch, weil sie von der Infrastruktur abhängt, die im selben Projekt entsteht. Zurück bleibt eine nachvoll­ziehbare Entscheidungs­grundlage — der Punkt, an dem sich in zwei Jahren prüfen lässt, ob die Wahl noch stimmt.

Der Zugang läuft über das Berechtigungs­konzept, das der Betrieb schon hat. Rollenbasiert und, wo ein zentrales Verzeichnis vorhanden ist, darüber angebunden. Jedes zusätzliche Konto ist ein Konto, das jemand pflegen und beim Ausscheiden schließen muss, und in einem Haus ohne eigene KI-Abteilung bleibt diese Arbeit liegen. Datenschutz und Nachvoll­ziehbarkeit entscheiden sich hier, nicht am Sprachmodell.

Übergeben wird ein Dienst, der ohne uns weiterläuft. Zum Lieferumfang gehören die technische Betriebs­dokumentation für die IT, eine Nutzer­dokumentation für die Fachbereiche und die Befähigung beider. Beschaffung, Betrieb und Wartung liegen anschließend beim Konzern. Das ist die unbequemere Zusage, weil sie das Projekt nicht in eine Betreuungs­beziehung verlängert — und die einzige, die zu einem Haus passt, das gerade lernt, KI selbst zu verantworten.

Das Ergebnis

Der Dienst entsteht in drei Arbeits­paketen.

Im ersten werden die Anforderungen konkretisiert, die bestehende IT-Landschaft und die Integrations­möglichkeiten analysiert, die Hardware spezifiziert, die Oberfläche auf das Erscheinungs­bild des Konzerns gebracht und das Benutzer­management mit den ersten Konten eingerichtet. Im zweiten geht es um die Modell­anbindung: geeignete Anbieter werden entlang von Datenschutz, Kosten, Leistung und Modell­fähigkeit bewertet, einer ausgewählt und eingerichtet, die Infrastruktur bereitgestellt — wahlweise im eigenen Rechenzentrum nach Hardwarespezifikation oder über eine DSGVO-konforme Cloudanbindung — und das Sprachmodell in die Anwendung integriert.

Im dritten wird der Dienst in die Zielumgebung ausgerollt, ein rollenbasiertes Berechtigungs­konzept integriert, mit einer ausgewählten Nutzergruppe iterativ verbessert und mit technischer Betriebs- und Nutzer­dokumentation übergeben. Betrieb und Wartung liegen danach beim Konzern selbst, und die IT ist dafür befähigt.

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