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Strategion GmbH

Eine Analysefunktion für ähnliche Ideen entwickeln und übergeben

Die Aufgabe

Ab einigen hundert Einreichungen erscheint dieselbe Idee mehrfach unter anderen Worten. Von Hand findet das niemand mehr.

Kunde
Anbieter einer Ideen­plattform
Branche
Software und Informations­dienste
Dauer
fünf Arbeits­schritte bis zur Übergabe
Eine Analysefunktion für ähnliche Ideen entwickeln und übergeben KI-generiert
2

Verfahren gegeneinander gestellt — ein statistisches Relevanzmaß für Begriffe und Worteinbettungen für Bedeutungs­nähe

5

Arbeits­schritte von Umgebung und Daten­anbindung über Kennzahlen und Ähnlichkeits­analyse bis zu Visualisierung und Übergabe

1

übergebenes Notebook, das die Entwickler des Kunden selbst ausführen und weiterentwickeln können

Kurz zum Kunden

Junges Software­unternehmen mit einer Plattform, über die Organisationen Ideen ihrer Mitarbeitenden sammeln und bewerten. Der Wert einer solchen Plattform steigt mit der Zahl der Einreichungen — und kippt an derselben Stelle: Ab einigen hundert Ideen findet niemand mehr, was schon eingereicht worden ist, dieselbe Idee erscheint mehrfach unter anderen Worten, und die Bewertung wird zur Fleißarbeit.

Unsere Lösung

Zwei Ideen können dasselbe meinen, ohne ein Wort zu teilen. Wer nur Wörter vergleicht, findet die Dubletten nicht, die wehtun.

Die Aufgabe

Auf einer Plattform für Ideen­management entsteht ein Problem, das kleine Sammlungen nicht haben. Sobald genug eingereicht wird, taucht dieselbe Idee mehrfach auf — anders formuliert, mit anderen Begriffen, oft ohne dass die Einreichenden voneinander wissen. Wer bewerten soll, bewertet dann Dubletten, und wer eine Idee sucht, findet sie nicht. Gesucht ist eine Funktion, die eingereichte Ideen analysiert, die inhaltlich wichtigen Begriffe herausarbeitet und inhaltlich ähnliche Einreichungen findet — und zwar so übergeben, dass die eigenen Entwickler damit weiterarbeiten können, statt eine fremde Blackbox in ihr Produkt einzubauen.

Unser Ansatz

Zwei Verfahren, nicht eines. Der Weg über die Häufigkeit von Begriffen findet Ähnlichkeit, wo dieselben Wörter vorkommen — verlässlich, nachvoll­ziehbar, und blind für Umschreibungen. Worteinbettungen finden Bedeutungs­nähe auch ohne gemeinsames Wort, sind dafür schwerer zu begründen, wenn jemand fragt, warum zwei Ideen als ähnlich gelten. Beide zu entwickeln und gegeneinander zu stellen war die Entscheidung: In einem Produkt muss man wissen, welches Verfahren welche Art von Dublette findet, bevor man eines davon ausliefert.

Relevanz ist nicht Häufigkeit. Das eingesetzte Maß bewertet einen Begriff danach, wie oft er in einem Text vorkommt und wie selten er in der übrigen Sammlung ist. Genau das ist bei Ideen entscheidend: In einer Sammlung aus einem Unternehmen stehen dessen Namen, Produkte und Standardvokabeln in fast jeder Einreichung. Ein Verfahren, das Häufigkeit mit Bedeutung verwechselt, hält am Ende alle Ideen für ähnlich.

Übergeben wurde ein Notebook, keine Blackbox. Das Ergebnis ist eine Umgebung, die die Entwickler des Kunden selbst ausführen, nachvoll­ziehen und weiterentwickeln können — mit Dokumentation und einer Übergabe im Termin. Bei einem jungen Software­unternehmen ist das der Unterschied zwischen einer eingekauften Funktion und einer eigenen Fähigkeit: Die Funktion veraltet, die Fähigkeit bleibt im Haus.

Fünf Arbeits­schritte, jeder mit eigenem Ergebnis und eigener Abrechnung. Umgebung und Daten­anbindung, Kennzahlen, Ähnlichkeits­analyse, Visualisierung, Präsentation und Dokumentation — in dieser Reihenfolge abgerechnet. Für einen Auftraggeber dieser Größe ist das die entscheidende Vertragsform: Er sieht nach jedem Schritt, was entstanden ist, und trägt kein Projektrisiko, das größer ist als sein nächster Schritt.

Das Ergebnis

Eine lauffähige Analysefunktion in fünf Arbeits­schritten.

Zuerst die Umgebung: ein Notebook mit eigener, gekapselter Laufzeit­umgebung und die Anbindung der Datenquellen der Plattform. Dann die Kennzahlen: Erhebung sprachstatistischer Maße, insbesondere eines Maßes, das die Relevanz eines Begriffs in einem Text gegen sein Vorkommen in der gesamten Sammlung stellt — womit häufige, aber nichtssagende Wörter von den tatsächlich kennzeichnenden getrennt werden. Darauf die Ähnlichkeits­analyse: Bewertung der Ähnlichkeit eingereichter Ideen über dieses Maß und über den Winkelabstand ihrer Vektoren, ergänzt um Worteinbettungen, die Bedeutungs­nähe auch dann erfassen, wenn zwei Texte kein gemeinsames Wort enthalten. Dann die Visualisierung der Ergebnisse, abschließend Ergebnispräsentation, Dokumentation und Übergabe. Das Projekt ist abgeschlossen und abgerechnet worden.

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