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Strategion GmbH

Ein selbst begonnenes KI-Vorhaben prüfen und in einen Umsetzungs­plan überführen

Die Aufgabe

Wer ein KI-Vorhaben selbst begonnen hat, kann schwer beurteilen, ob es der richtige Weg ist. Genau das kann von innen niemand.

Kunde
Hersteller von Gebäude­technik
Branche
Heizungs-, Kälte- und Klimatechnik
Dauer
rund drei Monate
Ein selbst begonnenes KI-Vorhaben prüfen und in einen Umsetzungsplan überführen KI-generiert
übergeben

sind Bewertung, Business Case, Umsetzungs­vorschlag und Projekt­struktur mit Arbeits­paketen und Aufwandsschätzung

aus dem Haus

stammte die Idee des Vorhabens — erste Analysen und Programmierung lagen zu Projektbeginn bereits vor

ohne Bindung

geschrieben: Der Plan lässt offen, ob intern, mit uns oder mit einem Dritten weitergearbeitet wird

Kurz zum Kunden

Ein deutscher Hersteller von Lösungen für Heizung, Kühlung und Lüftung in Gebäuden, international tätig mit Tochter­gesellschaften und Vertriebs­partnern. Die Erzeugnisse reichen von Lüftungs­systemen über Flächenheizungen bis zu Technik für die Luftreinigung und stehen in Wohnhäusern ebenso wie in gewerblichen und industriellen Gebäuden. Gefertigt wird im eigenen Haus, und dort entsteht auch die Frage, um die es hier geht: Für jedes Teil muss vorher feststehen, wie lange seine Bearbeitung dauert.

Unsere Lösung

Eine Prüfung von außen ist nur dann etwas wert, wenn sie auch zu dem Ergebnis kommen darf, dass der Kunde uns nicht braucht.

Die Aufgabe

Ein Hersteller von Gebäude­technik hat ein eigenes KI-Vorhaben begonnen, und die Idee dazu stammt aus dem Haus selbst. Die Herleitung von Planzeiten für die Fertigungs­steuerung soll zuverlässiger und weitgehend automatisch werden. Erste Analysen und erste Programmierung liegen bereits vor, gefördert über ein Forschungs­programm. Genau an dieser Stelle wird es heikel. Wer selbst begonnen hat, hat sich auf Werkzeuge, Datenwege und Annahmen festgelegt, ohne dass jemand von außen sie geprüft hätte — und je weiter man kommt, desto teurer wird die Korrektur. Gesucht ist deshalb kein Umsetzer, sondern eine Einordnung: Trägt der eingeschlagene Weg fachlich und technologisch? Was wäre der nächste sinnvolle Schritt, etwa der Einbezug dreidimensionaler Konstruktions­daten? Und wie sieht daraus ein Plan aus, den das Haus auch selbst weiterführen kann?

Unser Ansatz

Die Idee kam aus dem Haus, und das ändert die Rolle. Wer ein Vorhaben selbst angestoßen und schon programmiert hat, braucht keinen Berater, der bei null anfängt und die eigene Vorarbeit übergeht. Er braucht jemanden, der versteht, was da schon steht, es einordnet und sagt, wo es hält und wo nicht. Der Workshop begann deshalb mit der bestehenden Arbeit und nicht mit einer Einführung in Künstliche Intelligenz.

Ein Technologie­stack wird bewertet, nicht ausgetauscht. Die naheliegende Beraterantwort auf eine gewachsene Werkzeugkette ist, sie zu ersetzen. Das ist fast immer teuer und selten nötig. Bewertet wurde deshalb, was die eingesetzten Werkzeuge leisten, wo sie an Grenzen kommen und welche einzelnen Änderungen den größten Unterschied machen — mit dem Ergebnis, dass das Haus weiterarbeiten kann statt neu anzufangen.

Der nächste Schritt war eine Datenfrage, keine Modellfrage. Der Sprung, um den es ging, liegt nicht in einem besseren Modell, sondern in einer besseren Eingabe: dreidimensionale Konstruktions­daten statt flacher Zeichnungen. Wer das erkennt, spart sich eine Runde Modell­vergleiche, die an der eigentlichen Ursache vorbeigeht. Solche Befunde entstehen im Gespräch mit den Leuten, die die Daten täglich anfassen — deshalb ein Tag im Werk und keine Analyse aus der Ferne.

Ein Plan, der uns nicht voraussetzt. Die Ergebnisunterlage nennt Arbeitspakete, Beteiligte und Aufwände so, dass das Unternehmen sie intern vergeben, uns beauftragen oder einen Dritten holen kann. Das ist keine Bescheidenheit, sondern die Bedingung dafür, dass eine Einschätzung von außen überhaupt glaubwürdig ist: Wer den Plan schreibt und zugleich der einzig mögliche Ausführende sein will, schreibt einen anderen Plan.

Ein Tag ist wenig Zeit, und genau darum funktioniert er. Acht Stunden zwingen dazu, vorher zu klären, welche Unterlagen gebraucht werden, und im Raum bei der Sache zu bleiben. Die Vorbereitung und die Auswertung lagen bei uns, die Unterlagen kamen zwei Wochen vorher aus dem Haus. Ein Workshop, für den niemand etwas vorbereitet, liefert eine Ideensammlung; einer mit Vorbereitung liefert eine Entscheidungs­grundlage.

Das Ergebnis

Ein Tagesworkshop im Werk, danach eine Unterlage, die vier Dinge zusammenbringt.

Erstens eine strukturierte Aufnahme dessen, was bereits da ist — die bestehenden Arbeiten fachlich und technologisch bewertet, mit den Folgen, die sich daraus ergeben. Zweitens eine Einschätzung des eingesetzten Technologie­stacks samt Empfehlungen zu seiner Verbesserung. Drittens eine Business-Case-Definition, die die strategische Absicht hinter dem Vorhaben ausformuliert und bewertet. Viertens ein Umsetzungs­vorschlag mit Projekt­struktur, Ablaufplan und definierten Arbeits­paketen, jedes mit den sinnvollen Beteiligten und einer Aufwandsabschätzung. Ausdrücklich so geschrieben, dass das Unternehmen die Arbeit intern weiterführen kann, mit uns oder mit einem Dritten — die Entscheidung darüber soll der Plan nicht vorwegnehmen.

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