Ein selbst begonnenes KI-Vorhaben prüfen und in einen Umsetzungsplan überführen
Die Aufgabe
Wer ein KI-Vorhaben selbst begonnen hat, kann schwer beurteilen, ob es der richtige Weg ist. Genau das kann von innen niemand.
KI-generiert sind Bewertung, Business Case, Umsetzungsvorschlag und Projektstruktur mit Arbeitspaketen und Aufwandsschätzung
stammte die Idee des Vorhabens — erste Analysen und Programmierung lagen zu Projektbeginn bereits vor
geschrieben: Der Plan lässt offen, ob intern, mit uns oder mit einem Dritten weitergearbeitet wird
Kurz zum Kunden
Ein deutscher Hersteller von Lösungen für Heizung, Kühlung und Lüftung in Gebäuden, international tätig mit Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern. Die Erzeugnisse reichen von Lüftungssystemen über Flächenheizungen bis zu Technik für die Luftreinigung und stehen in Wohnhäusern ebenso wie in gewerblichen und industriellen Gebäuden. Gefertigt wird im eigenen Haus, und dort entsteht auch die Frage, um die es hier geht: Für jedes Teil muss vorher feststehen, wie lange seine Bearbeitung dauert.
Unsere Lösung
Eine Prüfung von außen ist nur dann etwas wert, wenn sie auch zu dem Ergebnis kommen darf, dass der Kunde uns nicht braucht.
Die Aufgabe
Ein Hersteller von Gebäudetechnik hat ein eigenes KI-Vorhaben begonnen, und die Idee dazu stammt aus dem Haus selbst. Die Herleitung von Planzeiten für die Fertigungssteuerung soll zuverlässiger und weitgehend automatisch werden. Erste Analysen und erste Programmierung liegen bereits vor, gefördert über ein Forschungsprogramm. Genau an dieser Stelle wird es heikel. Wer selbst begonnen hat, hat sich auf Werkzeuge, Datenwege und Annahmen festgelegt, ohne dass jemand von außen sie geprüft hätte — und je weiter man kommt, desto teurer wird die Korrektur. Gesucht ist deshalb kein Umsetzer, sondern eine Einordnung: Trägt der eingeschlagene Weg fachlich und technologisch? Was wäre der nächste sinnvolle Schritt, etwa der Einbezug dreidimensionaler Konstruktionsdaten? Und wie sieht daraus ein Plan aus, den das Haus auch selbst weiterführen kann?
Unser Ansatz
Die Idee kam aus dem Haus, und das ändert die Rolle. Wer ein Vorhaben selbst angestoßen und schon programmiert hat, braucht keinen Berater, der bei null anfängt und die eigene Vorarbeit übergeht. Er braucht jemanden, der versteht, was da schon steht, es einordnet und sagt, wo es hält und wo nicht. Der Workshop begann deshalb mit der bestehenden Arbeit und nicht mit einer Einführung in Künstliche Intelligenz.
Ein Technologiestack wird bewertet, nicht ausgetauscht. Die naheliegende Beraterantwort auf eine gewachsene Werkzeugkette ist, sie zu ersetzen. Das ist fast immer teuer und selten nötig. Bewertet wurde deshalb, was die eingesetzten Werkzeuge leisten, wo sie an Grenzen kommen und welche einzelnen Änderungen den größten Unterschied machen — mit dem Ergebnis, dass das Haus weiterarbeiten kann statt neu anzufangen.
Der nächste Schritt war eine Datenfrage, keine Modellfrage. Der Sprung, um den es ging, liegt nicht in einem besseren Modell, sondern in einer besseren Eingabe: dreidimensionale Konstruktionsdaten statt flacher Zeichnungen. Wer das erkennt, spart sich eine Runde Modellvergleiche, die an der eigentlichen Ursache vorbeigeht. Solche Befunde entstehen im Gespräch mit den Leuten, die die Daten täglich anfassen — deshalb ein Tag im Werk und keine Analyse aus der Ferne.
Ein Plan, der uns nicht voraussetzt. Die Ergebnisunterlage nennt Arbeitspakete, Beteiligte und Aufwände so, dass das Unternehmen sie intern vergeben, uns beauftragen oder einen Dritten holen kann. Das ist keine Bescheidenheit, sondern die Bedingung dafür, dass eine Einschätzung von außen überhaupt glaubwürdig ist: Wer den Plan schreibt und zugleich der einzig mögliche Ausführende sein will, schreibt einen anderen Plan.
Ein Tag ist wenig Zeit, und genau darum funktioniert er. Acht Stunden zwingen dazu, vorher zu klären, welche Unterlagen gebraucht werden, und im Raum bei der Sache zu bleiben. Die Vorbereitung und die Auswertung lagen bei uns, die Unterlagen kamen zwei Wochen vorher aus dem Haus. Ein Workshop, für den niemand etwas vorbereitet, liefert eine Ideensammlung; einer mit Vorbereitung liefert eine Entscheidungsgrundlage.
Das Ergebnis
Ein Tagesworkshop im Werk, danach eine Unterlage, die vier Dinge zusammenbringt.
Erstens eine strukturierte Aufnahme dessen, was bereits da ist — die bestehenden Arbeiten fachlich und technologisch bewertet, mit den Folgen, die sich daraus ergeben. Zweitens eine Einschätzung des eingesetzten Technologiestacks samt Empfehlungen zu seiner Verbesserung. Drittens eine Business-Case-Definition, die die strategische Absicht hinter dem Vorhaben ausformuliert und bewertet. Viertens ein Umsetzungsvorschlag mit Projektstruktur, Ablaufplan und definierten Arbeitspaketen, jedes mit den sinnvollen Beteiligten und einer . Ausdrücklich so geschrieben, dass das Unternehmen die Arbeit intern weiterführen kann, mit uns oder mit einem Dritten — die Entscheidung darüber soll der Plan nicht vorwegnehmen.
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