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Strategion GmbH

Aus einem Management­workshop eine agenten­basierte KI-Ziel­architektur entwickeln

Die Aufgabe

Nach Zukäufen laufen mehrere Systemwelten nebeneinander. Sie zu vereinheitlichen dauert Jahre — und so lange soll KI warten?

Kunde
Anbieter modularer Raumlösungen
Branche
Bauwirtschaft
Dauer
rund zwei Monate
Aus einem Managementworkshop eine agentenbasierte KI-Zielarchitektur entwickeln KI-generiert
beschlossen

hat das Führungsteam im Anschluss an den Workshop, in die Vorbereitung eines KI-Transformations­programms einzutreten

verbinden statt ablösen

ist die Architektur­entscheidung: ein Kontextprotokoll über die gewachsene System­landschaft, keine Konsolidierung vorweg

parallel startbar

sind die beiden Programme für Wachstum und für Prozess­exzellenz, weil sie dieselbe Datenschicht nutzen

Kurz zum Kunden

Ein international tätiger Anbieter modularer Raumlösungen für temporäre, semi-permanente und dauerhafte Nutzung, seit über hundert Jahren am Markt, rund tausend Mitarbeitende weltweit. Die Erzeugnisse stehen bei Veranstaltungen, in der Industrie, bei Verteidigung und Notfall­management und in der öffentlichen Infrastruktur. Die Stärke des Hauses liegt darin, komplexe Projekte flexibel und in hoher Qualität umzusetzen — und genau diese Flexibilität erzeugt die Vielfalt, um die es hier geht.

Unsere Lösung

Erst aufräumen, dann KI — das klingt vernünftig und kostet Jahre. Die Alternative ist, die Unordnung zu verbinden statt sie zu beseitigen.

Die Aufgabe

Ein international tätiger Anbieter modularer Raumlösungen will wissen, wo Künstliche Intelligenz im eigenen Haus wirklich etwas bewegt. Die Ausgangslage ist die vieler gewachsener Unternehmen: Zukäufe haben dezentrale Strukturen und mehrere Systemwelten hinterlassen, die Auftragsstrecke von der Anfrage bis zur Rechnung ist nicht durchgängig, und zwischen Vertrieb und Konstruktion gibt es einen Bruch, an dem Informationen langsamer und unvollständiger ankommen als sie sollen. Der naheliegende Schluss wäre, erst aufzuräumen und dann über KI nachzudenken — ein Vorhaben von Jahren. Die Aufgabe ist deshalb, im Führungskreis zu klären, ob es einen anderen Weg gibt: einen, der mit den vorhandenen Daten, den vorhandenen Systemen und den vorhandenen Leuten anfängt.

Unser Ansatz

Eine heterogene System­landschaft ist kein Hindernis, sondern das Argument. Mehrere Systemwelten nebeneinander sind der übliche Grund, KI zu vertagen: Erst müsse konsolidiert werden. Genau umgekehrt geht es schneller. Ein Kontextprotokoll verbindet unterschiedliche Systeme auf einheitliche Weise mit KI-Agenten, ohne dass für jedes Paar eine eigene Schnittstelle entsteht. Je verteilter die Landschaft, desto größer der Gewinn dieser Entkopplung — und desto teurer die Alternative.

Agenten statt eines Systems, weil Aufgaben verschieden sind. Ein monolithisches System muss alles können und wird deshalb überall mittelmäßig. Spezialisierte Agenten übernehmen je eine Aufgabe — kalkulieren, koordinieren, auf Eingaben reagieren — und sind einzeln austauschbar, wenn sich Anforderungen ändern. In einem Feld, in dem sich die Technik im Halbjahrestakt bewegt, ist Austauschbarkeit kein Komfort, sondern eine Investitions­entscheidung.

Der Einstieg braucht keine unternehmens­weite Integration. Die häufigste Ursache dafür, dass Architektur­visionen unumgesetzt bleiben, ist ihre Eintrittsschwelle. Deshalb steht in der Vision ausdrücklich, was für den ersten Schritt genügt: gezielter Zugriff auf ausgewählte Datensätze, den vorhandenen Konfigurator, relevante Konstruktions­unterlagen und vertriebsnahe Wissens­bestände. Was schon da ist, wird eingebettet statt ersetzt.

Wachstum und Effizienz laufen über dieselbe Datenschicht. Das eine Programm zielt auf neue Angebote und Kunden­interaktionen, das andere auf Prozess­exzellenz und weniger Varianten. Getrennt gedacht konkurrieren sie um Budget; auf einer gemeinsamen Grundlage verstärken sie sich. Ein Beispiel aus der Vision: Was ein Angebots­dialog über häufig nachgefragte Ausführungen lernt, ist zugleich die Entscheidungs­grundlage dafür, welche Varianten man streichen kann.

Eine Vision, die ihre eigenen Grenzen benennt. Das Papier sagt ausdrücklich, dass es nicht jede Systemtiefe und Prozess­besonderheit abbildet und auf Gesprächen, Workshopbeiträgen und eigenen Analysen beruht. Dieser Satz gehört hinein, weil er den Unterschied macht zwischen einer Vision, über die man entscheiden kann, und einer, die später als Zusage gelesen wird.

Das Ergebnis

Ein Management­workshop am Sitz des Unternehmens und danach eine ausformulierte KI-Vision.

Ihr Kern ist eine Architektur­entscheidung: Die vorhandenen Systeme werden nicht abgelöst, sondern über ein Kontextprotokoll verbunden, das Daten und Zusammenhänge systemübergreifend zugänglich macht, ohne starre Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Darauf sitzen spezialisierte Agenten statt eines monolithischen Systems — für die Angebotskalkulation, für die Koordination von der Anfrage bis zur Bestellung, für die Reduktion unnötiger Varianten.

Auf der Kundenseite ein Dialogsystem, in das Anlass, Ort, Zeitraum und Größe in natürlicher Sprache eingegeben werden und aus dem Lösungs­vorschläge samt Preis­informationen entstehen; die dabei erfassten Angaben laufen strukturiert weiter in Konstruktion, Fertigung und Projekt­management. Daraus zwei Programme, die parallel starten können, weil sie dieselbe Datenschicht nutzen: eines für neue Angebote und Kunden­interaktionen, eines für Prozess­exzellenz und Variantenreduktion.

Dazu die Handlungs­empfehlung, mit welchen der im Workshop priorisierten Anwendungs­fälle begonnen wird — und die Feststellung, dass dafür kein unternehmens­weiter Integrations­schritt nötig ist, sondern gezielter Zugriff auf ausgewählte Datenbestände genügt.

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